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Drehpunkt Kultur
Sein Weg mit Mahler habe schon während seiner Gesangsausbildung begonnen, "seltsamerweise" habe er aber erst im November 2011 seinen ersten reinen Mahler-Liederabend gegeben, schreibt Wolfgang Holzmair im Booklet. Auch in seiner - vierzig Solo-CDs umfassenden - Diskographie habe der Name Mahler bislang gefehlt. Eine Lücke, die Holzmair nun in überwältigender Weise geschlossen hat. Überwältigend in stimmlicher Hinsicht: Wolfgang Holzmair erweist sich einmal mehr als Anwalt des Komponisten und des Dichters, als Interpret, der sich ganz in den Dienst des Werks stellt: mit größtem Verständnis und technischer Perfektion bei gleichzeitig größter Zurückhaltung und Schlichtheit. Da ist kein Effekt zu dick aufgetragen. Kein Forte "gemacht", kein piano "gewollt". Die "Kindertotenlieder" auf dieser Aufnahme gehören zu den bewegendsten erschütterndsten Interpretationen, die ich bislang gehört habe.
Heidemarie Klabacher in Drehpunkt Kultur über das Mahler-Album (Nightingale) mit Russell Ryan
22. Dezember 2011
Drehpunkt Kultur
Zu diesem beispielhaften Umgang mit dem Text kommen technische Brillanz in der bruchlosen Stimmführung über alle Lagen (selten so tiefe Töne von Holzmair gehört). Expressive Wortdeutlichkeit, die einen Konsonanten auch einmal zur Stichwaffe macht. Und - auf einen schier unglaublich langen Atem - weiche und reich timbrierte Kantilene. Wie etwa in den wehmütigen "Abschiedszeichen" von Armin Knab (1881-1951), in denen Wolfgang Holzmair mit ebenso samtiger wie strahlender Höhe begeisterte.
Heidemarie Klabacher in Drehpunkt Kultur über einen Liederabend mit dem Thérèse Lindquist beim Festival Herbsttöne in Salzburg
November 15, 2011
Irish Times
Baritone Wolfgang Holzmair was altogether more effective, intense in his rapture and effective in his resignation.
Michael Dervan in der Irish Times über Zemlinskys Lyrische Symphonie mit dem RTÉ National Symphony Orchestra unter Hannu Lintu in Dublin
3. November 2011
Opéra
Tant dans le début, avec des lieder de jeunesse, que dans les trois recueils […], on ne saurait rêver un chanteur aussi tragique que burlesque, les deux extrêmes si caractéristiques de ce compositeur.
Rémy Stricker in Opéra über das Mahler Album mit Russell Ryan
September 2011
Fono Forum 09/11
Unter den zahlreichen Neuerscheinungen zum Mahler-Jahr verdient dieses Lied-Album besondere Aufmerksamkeit, denn hier wird nicht einem Jubiläum Tribut gezollt, vielmehr sind Sänger wie Pianist tief in die Welt des Komponisten eingedrungen und fördern auch in den bekannten Zyklen viel bisher Unbeachtetes zu Tage.
Ekkehard Pluta im Fono Forum 09/11 über das Mahler Album, CD mit Russell Ryan am Klavier
Kleine Zeitung
Vollendeter Liedgesang: Wolfgang Holzmair beim Carinthischen Sommer. ‚Am Brunnen vor dem Tore, da steht ein Lindenbaum': Die Schlichtheit und Einprägsamkeit in Text und Melodie und der Volksliedcharakter dieses berühmten Liedes faszinieren immer wieder. Vor allem dann, wenn Wolfgang Holzmair Franz Schubert singt. Ungemein warm ist sein prächtiger Bariton, vorbildlich wortdeutlich seine Diktion, herrlich seine Phrasierung.
Helmut Christian in der Kleinen Zeitung über einen Liederabend mit Thérèse Lindquist beim Carinthischen Sommer in der Ossiacher Stiftskirche
18. Juli 2011
Münchner Merkur
Das Ereignis war ein wunderbar harmonisches Gesamtkunstwerk, das die unselige Trennung zwischen Instrumental- und Vokalmusik mit Leichtigkeit und Freude aufhob. Nahezu genial war, wie Schuster und Holzmair mit Beethovens Liederzyklus ‚An die ferne Geliebte' die herkömmliche Paarung aus Stimme und Klavier gegeneinander setzten und doch weiterführend Beethovens Engagement in der deutschen Liedmusik ausleuchteten.
Alexandra Korimorth im Münchner Merkur über einen Lieder- und Kammermusikabend mit dem Altenberg Trio beim Oleg Kagan Musikfest in Wildbad Kreuth
9. Juli 2011
Oberösterreichische Nachrichten
Einen in der Seele nachklingenden Liederabend bereiteten der Vöcklabrucker Bariton Wolfgang Holzmair und Pianist Charles Spencer an Mahlers 100. Todestag im Brucknerhaus, mit ausgewählten Liedern aus "Des Knaben Wunderhorn" wie den "Liedern eines fahrenden Gesellen". ... Abgesehen von seiner Textdeutlichkeit und seinem warmen Bariton, mit dem er Phrasen auszukosten weiß, glaubt man Wolfgang Holzmair jedes Wort, jede Note, die er singt, den Schrecken des Soldatenlebens, des Todes ebenso wie die Melancholie des unglücklich Liebenden, den Schmerz des Einsamen, dem die Welt abhanden gekommen ist, ähnlich wie in Schuberts Winterreise. Aber auch das subtile, verschmitzte Augenzwinkern wirkt nie aufgesetzt.
kasch in den Oberösterreichischen Nachrichten über einen Mahler-Liederabend mit Charles Spencer im Brucknerhaus/Linz
19. März 2011